Der Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik gehört zu den Fachausschüssen, die nach der Kirchenordnung unserer Rheinischen Landeskirche vom Presbyterium zu bilden sind. Das Presbyterium kann in diesen Ausschuss stimmberechtigte und beratende Mitglieder des Presbyteriums berufen als auch sachkundige Mitglieder der Kirchengemeinde, die die Befähigung
zum Presbyteramt haben, sowie beruflich Mitarbeitende der Kirchengemeinde.

Der Ausschuss hat das Ziel, die theologische Grundlage der Gemeinde festzulegen, d. h. zu definieren, wie das Wort Gottes in Anbindung an die Tradition aktuell und zeitgemäß in Verkündigung und Sakramenten für heute lebende Menschen erfahrbar gemacht werden kann. Deshalb hat sich der Ausschuss von 2017 bis 2019 mit einer Liturgiereform beschäftigt und den Gottesdienstablauf der Gemeinde überarbeitet. Neben dieser agendarischen Form des Gottesdienstes erdenkt der Ausschuss aber auch andere Gottesdienstformen wie z. B. Gottesdienste für bestimmte Zielgruppen (Krabbel-, Kinder-, Tauf-,
Familiengottesdienste), zu bestimmten Themen oder Anlässen (Friedensgebete, Segnungsgottesdienste, Feierabendgottesdienste) oder an anderen Orten (Kindertagesstätte, Schulen, Altenheime, aber auch Einkaufszentren, Marktplätze, Feuerwehr o. ä).

Der Ausschuss ist ebenfalls zuständig für die Gestaltung der Kirche als spirituellen Raum, in dem Menschen sich eingeladen fühlen und sich auf Gott einlassen können. Weitere Themen des Ausschusses sind z. B. die Läute-Ordnung, die Feier des heiligen Abendmahls, das theologische Leitbild der Gemeinde und das kirchenmusikalische Angebot. Die gemeindliche Kirchenmusik gestaltet das lebendige christliche Gemeindeleben als wesentlichen Bestandteil mit. Musik und Gesang können das Wort Gottes noch einmal für alle Sinne erlebbar machen. Der Ausschuss berät über das Angebot von (Kinder-)Chören, Konzerten,
Instrumentalkreisen und anderen Musikgruppen.